Photoeffekt-Messungen Spannung kann sowohl >0 als <0 gewählt werden: alle Elektronen werden angesaugt bei U>0 bis I=I max oder abgebremst bei U<0 bis I=0. Nutzt man jedoch die Quecksilberdampflampe, die nur Licht bestimmter Frequenzen emittiert (Hg besitzt ein sogenanntes Linienspektrum), so findet der Photoeffekt statt und die Zn-Platte wird entladen (der Ausschlag des Elektroskops geht zurück). Ob überhaupt Photoeffekt an einer bestimmten Oberfläche stattfindet oder nicht hängt also von der Wellenlänge (bzw. Frequenz) der auftreffenden Strahlung ab. Vor allem dafür erhielt er im Jahre 1921 den Nobelpreis für Physik. Spannungsintervalle in V U mess I in 10 9 A-3 -0,1 -10-2,9 -0,1 -10-2,8 -0,1 -10 Dann gilt:E kin=eU 0 Wim de Boer, Karlsruhe Atome und Moleküle, 20.4.2010 8 gg Der vorige qualitative Versuch hat gezeigt, dass Tageslicht keinen Photoeffekt auslöst. beliebige Spannung aufbauen musste, wenn man eine von der Last unabh angige Stromst arke h atte. Prinzipiell erwartet man bei dieser Methode einen besseren Wert, da ein Nullabgleich sehr genau durch-gefuhrt werden kann. Mit der Formel I= Umess RV, wobei V der eingestellte Verst arkungsfaktor ist, lieˇ sich dann der Photo-strom berechnen. Die Spannung muss so sein, dass alle Elektronen zur Anode gelangen und so der Sättigungsstrom I s fließt. Versuch P2-63,64,65: Photoeffekt Raum F1-8 Mit diesemVersuch wird unter ... Intensität abhängig. Der Fotoeffekt wurde im Jahre 1887 von Heinrich Hertz entdeckt und von Wilhelm Hallwachs, einem seiner Schüler, sowie von Philip Lenard weiter untersucht.. Die richtige Deutung des Fotoeffektes gelang aber erst Albert Einstein in einer seiner Arbeiten aus dem Jahr 1905. Die hier gemessene Spannung war auˇerst gering und muss daher im Folgenden nicht berucksichtigt werden.

5. spannung ermittelt werden, die dazu fuhrt, dass die Klemmspannung auf Null sinkt. Beim Überschreiten eines bestimmten Grenzwertes der Wellenlänge (obere Grenzwellenlänge λ G) ist auch bei gesteigerter Intensität der Strahlung kein Photoeffekt zu erwarten.

Das N utzliche bei unserem Versuch ist jedoch, dass man mit ihr zwischen der Kathode und der Anode ein Gegenfeld aufbauen kann, sodass der Strom uss ver-hindert werden kann, wenn die Spannung groˇ genug ist, dass keine Elektronen mehr ankommen.