Drei Tage lang ging das ganze Volk auf Spatzenjagd. Maos Großer Hunger Massenmord und Menschenexperiment in China (1958 - 1962) Der von Mao Zedong initiierte "Große Sprung nach vorne" sollte China zu den großen Industrienationen aufschließen lassen, stürzte das Land aber in eine Zeit des Schreckens. Drei Tage lang ging das ganze Volk auf Spatzenjagd. Es war der Anfang eines ökologischen und humanitären Desasters - mit Millionen Toten.
Es war der Anfang eines ökologischen und humanitären Desasters - mit Millionen Toten. Mao Zedong ordnete 1958 an, den Spatz in China auszurotten. Vor allem gelang es, eine industrielle Infrastruktur für die kommenden Kämpfe aufzubauen. Unter der Parole »Unter Anspannung aller Kräfte immer vorwärts strebend, mehr, schneller, besser und wirtschaftlicher den Sozialismus aufbauen« sollte die Stahlproduktion verdoppelt und Großbritannien in den nächsten 15 Jahren hinsichtlich der Produktion der wichtigsten Waren überholt werden. Für Mao Zedong und seine Anhänger in der Provinz Yan’an war dies ein großer Glücksfall. Mao Zedong, Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas, führte drastische Veränderungen im Landbau ein, die Privateigentum untersagten. Der soziale Druck, der den Bürgern hinsichtlich Landwirtschaft und Gewerbe auferlegt wurde, die seitens der Regierung kontrolliert wurde, führte zu staatlicher Instabilität. Mao Zedong ordnete 1958 an, den Spatz in China auszurotten.
7 Kommentare zu ZS169: Maos Großer Sprung und die chinesische Hungersnot von 1958–62 Wir springen in dieser Episode nach China. Mao und der »Große Sprung nach vorn« 1958 rief Mao Zedong den »Großen Sprung nach vorn« aus. Ihnen wurde ein langer Zeitraum zur Entwicklung neuer Kräfte eingeräumt. Es ist das Jahr 1958 und Mao Zetung, Vorsitzender der kommunistischen Partei, hat den „Großen Sprung nach vorn“ ausgerufen, der China innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der Industriestaaten katapultieren soll. Verstöße hiergegen führten zur Verfolgung.