Vor sieben Jahren wurde Papst Franziskus zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Liberale erhofften sich damals von ihm große Veränderungen, Konservative fürchteten sie. Papst Franziskus hat die katholische Kirchenleitung vor der Versuchung gewarnt, sich "in die Vergangenheit zurückzuziehen".
In einem Interview mit Philip Pullella von Reuters kündigt der Papst Veränderungen und mehr Transparenz in der Kurie an.
Vaticanhistory – Martin Marker Laut Reuters will Papst Franziskus in den nächsten Wochen und Monaten bedeutende Änderungen in der Kurie in Rom vornehmen. Neue Gesichter und Ideen sollen den Reformwillen besser fördern. Das Christentum sei keine dominante Größe mehr, sagte er … In einem Punkt ist sich die Mehrheit der Befragten einig: Dass Franziskus anders als sein Vorgänger Benedikt bis an sein Lebensende Papst bleiben wird. Kurz vor Weihnachten hat Papst Franziskus die katholische Kirchenleitung auf durchgreifende Veränderungen eingeschworen. Jeder Zweite (49 Prozent) ist aber trotz der verbreiteten Wahrnehmung, dass es wenig Veränderungen gebe, tendenziell zufrieden mit dem, was der Papst erreicht hat.